Maximiliansweg


Der Wanderweg wurde benannt nach Maximilian II.König von Bayern. Dieser unternahm im Sommer 1858 eine 5-wöchige Reise von Lindau am Nordrand der Alpen nach Berchtesgaden. Meist fuhr er zwar in Kutschen, aber einige Stücke legte er zu Pferd zurück und bestieg auch einige Gipfel.

1991 eröffnete der Deutsche Alpenverein den Maximiliansweg als reinen Fußweg.

(Quelle: Wikipedia)

Wir haben den Weg von Wohlfurt bis nach Lenggries (Bad Tölz) absolviert. Teilweise mussten wir die Wegstrecke der Witterung anpassen und absolvierten Teile mit dem Bus, da wir die quartiere alle reserviert hatten.

Wir hatten keine Lust bei Gewitter auf den Gipfeln zu spazieren. 

 

 


Tag1: Anreise mit dem Zug nach Bregenz und dann mit dem Bus nach Wohlfurt. Es hat so geschüttet, dass an ein spazieren (4 Stunden) entlang des Bodensees nicht zu denken war.

 

Gesamtstrecke:   0 km

Gesamtanstieg:  0 m

Gesamtabstieg:  0 m


Tag2: Von Wohlfurt nach Lingenau

 

Gesamtstrecke:   19,1 km

Gesamtanstieg:  770 m

Gesamtabstieg:  510 m


Tag3: Von Lingenau zum Staufner Haus

Und wieder hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es war so mieses Wetter, gepaart mit einem Nordsibirischen Schnürlregen, dass wir uns entschlossen haben den Bus zu nehmen und zum Staufner Haus mit der Gondelbahn zu fahren. Am Abend riss es auf und wir konnten einen traumhaften Sonnenuntergang, direkt aus unserem Zimmer, betrachten.

 

Gesamtstrecke:  0 km

Gesamtanstieg:   0 m

Gesamtabstieg: 0 m


Tag4: Vom Stauffer Haus nach Sonthofen

Hier schlug das erste Mal der schlechte Wanderführer zu. Es stimmten keine Höhenangaben und von den Gehzeiten konnten wir nur träumen. Auch die drohende Regenwand ließ uns die Route etwas anpassen.

Aus Zeitmangel nahmen wir für den letzten Streckenabschnitt den letzten Wanderbus.

Gesamtstrecke:  22,6 km

Gesamtanstieg:   650 m

Gesamtabstieg:  1530 m


Tag5: Von Sonthofen nach Pfronten

Auf Grund der schlechten Erfahrung mit dem Wanderführer prüften wir nochmals die nächste Etappe und stellten mit erschrecken fest, dass sie statt der geplanten 7:45 nun doch (lt. Kommot und Alpenvereinsapp) 10 Stunden dauern sollte.

Das war uns einfach zu viel. Wir beschlossen von Sonthofen mit dem Bus nach Unterjoch zu fahren und von dort die restlichen 5h zu wandern. Dieser Wanderführer ist nicht zu empfehlen (Die argen Dinge sollten noch kommen.)

 

Gesamtstrecke:  16,9 km

Gesamtanstieg:   140 m

Gesamtabstieg:     300 m


Tag6: Von Pfronten nach Füssen und dann mit Zug nach Hause

 

Diese Etappe wurde eine angenehme Genussetappe.

Gesamtstrecke:  13,3 km

Gesamtanstieg:   200 m

Gesamtabstieg:     260 m


Tag7: Anreise nach Füssen und Übernachtung in einem sehr speziellem Hotel (Club?)

 

Gesamtstrecke:  0 km

Gesamtanstieg:   0 m

Gesamtabstieg:     0 m


Tag8: Kann es sein, dass wir vom Pech verfolgt werden? Wieder befinden wir uns in einer Schlechtwetterfront und es Regnet heftig. Der Ersatzplan lässt uns mit dem Wanderbus direkt zur Kenzenhütte bringen. Dort gibt es mal einen netten Hüttenabend und eine Begegnung der besonderen Art (viele werden folgen)

 

Gesamtstrecke:  0 km

Gesamtanstieg:   0 m

Gesamtabstieg:     0 m


Tag9: Von Kenzenhütte zum Pürschlinghaus.

Die bis dato härteste Etappe für uns. Nicht nur weil sie sehr fordernd war, sondern weil wir wieder einmal dem Buch geglaubt haben. Die Strecke ist an einigen Stellen sehr gefährlich und teilweise gibt es an Absturzgefährdeten Stellen keine Seilsicherung. Wir waren froh wie wir diese Etappe geschafft hatten. Aufgrund des Weges brauchen wir auch statt 5:45 doch 8:10h.

 

Gesamtstrecke:  14,4 km

Gesamtanstieg:   998 m

Gesamtabstieg:     560 m


Tag10: Vom Pürschlinghaus nach Eschenlohe

Auch hier wieder ein Fehler im Buch! Statt 7:45 gibt kommod und der Alpenverein 10:30 als Wegzeit vor. Viel zu lange für uns, darum ging zuerst nach Oberammergau und danach mit dem Zug nach Eschenlohe. Er war für uns nach der letzten harten Etappe ein willkommene Erholung!

 

Gesamtstrecke:  6 km

Gesamtanstieg:   0 m

Gesamtabstieg:     120 m


Tag11: Von Eschenlohe nach Kochel am See

Endlich schönes Wetter. Unsere Route geht nicht wie im Buch beschrieben über das Rauheck, den verteilten Steig über die Heimgartenhütte zum Herzogstandhaus, sonder wir wählen, wie auch auf der HP von "Maximiliansweg.de" empfohlen (weil oben am Grat derzeit zu gefährlich ist) den Weg durchs Tal und haben es nicht bereut! (Einzig die Bremsen im Klammbereich haben uns angespornt schneller zu gehen!)

 

Gesamtstrecke:  13 km

Gesamtanstieg:   360 m

Gesamtabstieg:     200 m


Tag12: Von Kochel am See nach Bad Tölz

 

Eigentlich wäre nun unsere Traumetappe gekommen, der Aufstieg zur Tutzinger Hütte, wo wir bereits am Weg von München nach Venedig übernachtet haben, doch wieder spielte uns das Wetter einen großen Streich. Schwere Gewitter zogen herum und wollten nicht zwischen Blitzen auf den Berg gehen. Wir machten aus der Not eine Tugend und machten einen Tag Pause in Bad Tölz. Bereits am Weg München Venedig haben wir uns vorgenommen, dort nocheinmal zu übernachten um uns das nette Städtchen anzusehen. Und auf alle Fälle das Bulle von Tölz Museeum zu besuchen.

Gesamtstrecke:  0 km

Gesamtanstieg:   0 m

Gesamtabstieg:     0 m


Tag13: Von Bad Tölz nach Lenggries.

 

Immer noch ununterbrochener Regen und so gehts mit dem Zug nach Lenggries. Zumindest das Ortsmuseeum konnten wir bei Regen besuchen.

Gesamtstrecke:  0 km

Gesamtanstieg:   0 m

Gesamtabstieg:     0 m


Tag14: Von Lenggries nach Bad Tölz und danach mit dem Zug nach München

 

Heute ist es endlich schön! Das nutzen wir aus und wandern von Lenggries nach Bad Tölz und dann mit dem Zug nach München. Nach einem Besuch des Deutschen Museums gehts ab nach Hause.

Für dieses Jahr haben wir den Maximilianweg erledigt. Bin sehr gespannt ob wir die restliche Strecke bis zum Königsee noch in Angriff nehmen? Wobei bei diesem schlechten Wanderführer glaube ich es fast nicht mehr.

Gesamtstrecke:  10,5 km

Gesamtanstieg:   10 m

Gesamtabstieg:     50 m