Neuer Tag, neues Glück. Nach einer harten Nacht, der Lattenrost unseres Bettes bestand wirklich aus unnachgiebigen Latten, strahlten uns auf der Dachterrasse = Frühstücksraum, die Pyramiden und ein gutes Frühstück entgegen. Um 9 Uhr wurden wir abgeholt und unsere Führerin Fatma zeigte uns die Pyramiden und den Sphinx. Diesmal konnten wir nicht widerstehen und zwängten uns in die Cheops Pyramide. Ein atemraubendes Erlebnis!
Wir sahen auch ein riesen Reisegruppe Chinesen, die in den ägyptischen Landesfarben eingekleidet war. Das fand ich besonders nett, denn wer bekommt sonst schon eine schwarz-weiß-rote Jacke vom Reiseveranstalter geschenkt? Fatma klärte uns auf. Das dient rein dazu, um verlorene Schafe schneller wiederzufinden. Asiaten gelten unter ägyptischen Reiseleitern als besonders "ausbruchgefährdet". :D geniale Idee!
Nach den Pyramiden und dem üblichen Stelldichein mit dem Sphinx, ging`s zum Touristenbuffett, welches aber grenzgenial gut war. Da unser Tisch direkt neben dem Buffett war, erlebte ich so einige lustige Sachen. Ich wußte gar nicht, wie viele Teller ein Mensch bei einem einzigen Gang zum Buffett braucht. Die Maximalzahl, die sehen konnte, waren vier. Vielleicht taten sie es einfach nur, um den Konkurrenten am Buffett die Nahrungsgrundlage zu entziehen. Teller waren an diesem Tag wertvoller, als de Schatz von Tutanchamun.
Danach ging`s ins GEM = Grand Egyptian Museum.
Über 20 Jahre haben die Ägypter zur Fertigstellung gebraucht und ich muss sagen: Das Museum ist einfach grandios. Atemberaubend. Nach ca. zwei Stunden in den Sälen hatten wir erst einen Bruchteil des Ganzen gesehen. @Gabi: Wir haben viel zu tun!